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DOSB-Preis Pro Ehrenamt für Alexander Otto

29.01.2018

Alexander Otto, Unternehmer und Mäzen aus Hamburg, bekam im Rahmen des DOSB-Neujahrsempfangs für sein vorbildliches Engagement zugunsten des Ehrenamts im Sport den Preis Pro Ehrenamt 2017 überreicht.

Der Preisträger Alexander Otto (2.v.re.) mit Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, DOSB-Präsident Alfons Hörmann und DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch (v.l.). Foto: DOSB/Kai-Uwe Wärner

Alexander Otto hat seit 2006 den Sport in seiner Heimatstadt Hamburg über seine Alexander-Otto-Sportstiftung mit nahezu 15 Millionen Euro unterstützt. Er sieht dabei immer das große Ganze und die gesellschaftspolitischen Potenziale des Sports. So fördert z.B. seine Stiftung die Rollstuhl-Basketball-WM 2018 in Hamburg. Otto ist aus gutem Grund auch Schirmherr dieser Veranstaltung, weil es ihm um mehr geht als um den Eigenwert sportlicher Aktivität, sondern auch darum, das Leitbild der Inklusion in die ganze Stadt zu tragen.

DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch bedankte sich in seiner Laudatio, im Kaisersaal des Frankfurter Römer am Montag (29. Januar), für das herausragende Engagement: „Alexander Otto hat das gesamte Spektrum des Sports – von der Bezirkssportanlage über die Olympiabewerbung bis zur Jugendförderung im Verein – nicht nur im Blick, sondern unterstützt es auch aktiv“, sagte Schneeloch, „sein Herz schlägt klar für den Sport. In einem Artikel einer überregionalen Zeitung wurde er der Kategorie der „Helden im Hintergrund“ zugeordnet. Dieser sehr zutreffenden Charakterisierung ist nichts hinzuzufügen“. Alexander Otto sagte: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und widme sie allen Ehrenamtlichen im Sport. Auch zukünftig werde ich die couragierte Arbeit der vielen Ehrenamtlichen unterstützen. Sie sind Garant für einen funktionierenden Breitensport und damit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Neben vermeintlich „großen“ Themen wie der großartigen Unterstützung der Olympiabewerbung und seiner langjährigen Funktion im HSV-Aufsichtsrat sind es vor allem die „kleinen“ Projekte, die Alexander Otto am Herzen liegen. Regelmäßig werden Vorhaben gefördert, die von Ehrenamtlichen vorangetrieben werden. Und manchmal gilt es einfach, den Betrieb im Sportverein am Laufen zu halten – zum Beispiel durch die Förderung einer Tischtennisplatte, die Finanzierung einer Flutlichtanlage oder den Ankauf eines Sattels für den Pferdesport. Das Ehrenamt im Sport benötigt nicht nur öffentliche Anerkennung, sondern eben auch verlässliche Rahmenbedingungen und konkrete Unterstützung.

Die Projektliste der Alexander-Otto-Sportstiftung ist ein eindrucksvoller Nachweis der Förderung des Ehrenamts im Sport – sie reicht von der Beschaffung von Handballtornetzen über Sportgeräte für Flüchtlinge bis zur Unterstützung des Aufbaus einer neuen F-Jugendmannschaft. Alexander Otto ist es sogar gelungen, ein Erbe aus einer Olympiabewerbung zu kreieren, die durch das Referendum letztlich nicht zustande gekommen ist: Genau aus der Olympiabewerbung sind dank seines Einsatzes viele Projekte für den Sport entstanden.

(Quelle: DOSB)


 
 

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